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Ab-schal-ten! Ab-schal-ten! PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 15. März 2011 um 23:56 Uhr
Jede Woche um 18 Uhr Montagsdemo, bis alle AKWs stillgelegt sind!

So voll war der Marktplatz selten! Als um 17:30 Uhr die Montagsdemo begann, deren Moderator ich bin, waren schon ein paar Hundert Leute gekommen.


Liebe MitkämpferInnen !

Zu Eurer solidarischen Info!

Beste Grüße

Hans-Dieter Wege

http://www.bremer-montagsdemo.de/320/reden320.htm#320-WL


Jede Woche um 18 Uhr Montagsdemo, bis alle AKWs stillgelegt sind!

So voll war der Marktplatz selten! Als um 17:30 Uhr die Montagsdemo
begann, deren Moderator ich bin, waren schon ein paar Hundert Leute
gekommen. Ich traf in meiner Eröffnungsrede die aufgewühlte Stimmung
mit meinem Angriff auf die Regierungen in Japan und Deutschland, die
alles tun, was die Stromkonzerne und AKW-Hersteller wünschen, und nur
scheibchenweise zugeben, was schon längst bewiesen ist. Selbst nachdem
die Kernschmelze begonnen hat und ein neues, vielleicht noch viel
schrecklicheres Tschernobyl droht, wird nichts zur Rettung der
Menschen getan. Merkel faselt immer noch von „sicheren“
Atomkraftwerken und versucht, deren Gefahren herunterzuspielen. Doch
die Atomkatastrophe in Japan ist keine Naturkatastrophe, sondern Folge
grenzenloser Profitgier der Konzerne und Skrupellosigkeit der
Regierungen in einem System, wo nur der Gewinn zählt, nicht aber das
Leben und die Lebensgrundlagen der Menschen!

Als um 18 Uhr die von den Grünen angemeldete Mahnwache begann, waren
circa 6.000 Menschen auf dem Marktplatz; bis in die Seitenstraßen
hinein standen sie dicht gedrängt. Unter ihnen waren auffallend viele
junge, aber auch alte Anti-AKW-Aktivist(inn)en, die ihre „Sonnen“ und
Fahnen mitgebracht hatten. Mit zwei Ansprachen von Finanzsenatorin
Linnert und Bürgermeister Böhrnsen und einer Schweigeminute sollte
nach Grünen- und SPD-Meinung die Veranstaltung aber schon nach einer
Viertelstunde wieder beendet sein. Die Aktivisten der Montagsdemo
machten jedoch über ihre eigene Lautsprecheranlage den Vorschlag einer
Demonstration zum Bahnhof, denn stilles Gedenken reicht nicht, bei
aller Betroffenheit: Wir müssen den aktiven Widerstand gegen die
Atompolitik auf die Straße tragen, bis alle AKWs vom Netz sind! Wir
dürfen diesen kriminellen Monopolen und Regierungen nicht das
Schicksal dieser Welt, die Zukunft unserer Kinder und Enkel
überlassen!

Das fanden die meisten Kundgebungsteilnehmer(innen) offensichtlich
auch, und ein Zug von etwa 4.000 Demonstranten setzte sich lautstark
in Bewegung. Immer wieder gab es Kurzansprachen. Begeistert wurde vor
allem von den zahlreichen Jugendlichen skandiert: „Wir sind zornig,
wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut“ und natürlich
„Ab-schal-ten! Ab-schal-ten!“ Dazwischen wurden auch immer wieder
Lieder gesungen, teils aus der alten Anti-AKW-Bewegung. Nach
Zwischenstopp vor der Zentrale der CDU, von der sich niemand blicken
ließ, erreichte die Demo schließlich den Hauptbahnhof. Hier gab es
eine Abschlusskundgebung mit Offenem Mikrofon. Es wurde der Vorschlag
gemacht, ab jetzt jede Woche um 18 Uhr eine Montagsdemo auf dem
Marktplatz gegen die Atompolitik zu machen, bis alle AKWs stillgelegt
sind.

Eine halbe Stunde vorher, um 17:30 Uhr, trifft sich wie immer die
Montagsdemo gegen Hartz IV. Auch der Schwabenstreich gegen „Stuttgart
21“ um 19 Uhr vor dem Bahnhof soll nicht zu kurz kommen! Wie das in
Zukunft genau laufen soll, wird in den nächsten Tagen und auch beim
Treffen der nordwestdeutschen Montagsdemos am kommenden Samstag in
Bremen Thema sein. Alle drei Punkte haben schließlich eine große
Gemeinsamkeit: Im Interesse des Großkapitals werden die
Lebensgrundlagen und Interessen des Volkes mit Füßen getreten! Das
Potential für eine große Widerstandsbewegung ist vorhanden. Diese Demo
war ein ermutigender Schritt nach vorn zum Schmieden des aktiven
Widerstands!

Wolfgang Lange
 

MDM

Marler Aktionsbündnis gegen Hartz IV

Jeden Montag Demo gegen

Hartz IV und die ganze Agenda2010

um 17:15 Uhr in der Fußgängerzone

in Marl-Hüls

 

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Montag, 26. August 2013
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Stefan Müller (CSU): "Alle arbeitsfähigen Langzeitarbeitslosen müssen sich jeden Morgen bei einer Behörde zum Gemeinschaftsdienst melden."

 
Volker Kauder CDU/CSU-Fraktionschef: "Wer Hartz IV erhält, darf nicht nur herumgammeln, sondern muss dafür etwas als Gegenleistung erbringen. Und wenn er nur drei, vier Stunden etwas tut."

 
Heinz Buschkowsky (SPD), Bürgermeister von Berlin-Neukölln: "Die deutsche Unterschicht versäuft die Kohle ihrer Kinder."

 
Sarrazin:   „Wenn man sich das anschaut, ist das kleinste Problem von Hartz-IV-Empfängern das Untergewicht.“

 
Sarrazin:   „Wer als Hartz-IV-Empfänger genug Kraft für ein Ehrenamt findet, der sollte dann die Kraft darein legen, Arbeit zu finden.“

 
Sarrazin: Deswegen müsse das Sozialsystem so geändert werden, „dass man nicht durch Kinder seinen Lebensstandard verbessern kann, was heute der Fall ist“

 

Sarrazin: „Hartz-IV-Empfänger sind erstens mehr zu Hause; zweitens haben sie es gerne warm, und drittens regulieren viele die Temperatur mit dem Fenster"


 
Der ehemalige Bundestagsabgeordnete der Grünen, Oswald Metzger:  Menschen die von Sozialleistungen leben, hätten ihren "Lebenssinn darin, Kohlehydrate oder Alkohol in sich hineinzustopfen, vor dem Fernseher zu sitzen und das Gleiche den eigenen Kindern angedeihen zu lassen".

 
Diese Aussagen führender Politiker von SPD, CDU/CSU und FDP sind nichts anderes als eine Diskriminierung der Erwerbslosen, deren Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Offenbar kann man damit in Deutschland auch heute noch Wählerstimmen gewinnen.

 
Gesundheitsexperte, Peter Oberender meint: Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, so muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit haben, durch den Verkauf von Organen dies zu sichern.

 
Heinz Buschkowsky Bezirksbürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln und seit 1973 Mitglied der SPD meint: Elterngeld sei Fortpflanzungsprämie für Unterschicht.

 
Wolfgang Clement SPD vergleicht Hartz IV Empfänger mit Parasiten.

 
CDU-Vorsitzender Roland Koch meint: Hartz IV ist eine “angenehme Variante” des Lebens und fordert eine Arbeitspflicht für Arbeitslose, zur Not in Billig-Jobs.

 
FDP- Dr. Oliver Möllenstädt meint: Die Empfängerinnen würden das Geld eher in den nächsten Schnapsladen tragen, als es in Vorsorge und selbstbestimmte Familienplanung zu investieren.

 
CDU- Philipp Mißfelder meint: Für Kinder von ALG-II-BezieherInnen solle es keine Anhebung des Regelsatzes geben, denn diese Maßnahme würde ja nur zu einer Absatzsteigerung führen bei der Alkohol- und Tabakindustrie.

 
Ex-Vorstandsmitglied der Bundesbank, Thilo Sarrazin (SPD) meint: Finanznot wäre angeblich nicht das zentrale Problem bei Hartz IV-Beziehern, sondern ihr übermäßiger TV-Konsum, ihre Wortarmut und Fettleibigkeit.

 
Grünenpolitikerin Claudia Hämmerling meint: Hartz IV Empfänger könnten als Hundekotkontrolleure eingesetzt werden.

 
Genozidsforscher Professor Dr. Gunnar Heinsohn, meint: Man müsse der Unterschicht den Hahn zu drehen, denn nur ein ungeborenes Kind aus diesem Milieu, ist auch ein gutes Kind, denn es schlägt einem schon keinen Baseballschläger auf den Kopf.

 
Michael Glos, CDU Bundesminister für Wirtschaft und Technologie meint: Arbeitspflicht für alle Arbeitslosen muss eingeführt werden.

 
FDP-Chef Guido Westerwelle meint: Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit und Hartz IV -Empfänger sind eine Gruppe, die anstrengungslosen Wohlstand genießt und bezeichnete diesen Zustand als „spätrömische Dekadenz“

 
Altkanzler Gerhard Schröder meint: Es gibt kein Recht auf Faulheit

 
Ex-SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering meint: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. „Wer arbeitet, muss was zu essen haben, wer nicht arbeitet, braucht nichts essen.“

 
Henner Schmidt, FDP-Fraktionsvize meint: Hartz-IV-Empfänger sollen Ratten jagen.

 

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