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Home Montagsdemos Montagsdemo-Marl KW /16 2010
Montagsdemo-Marl KW /16 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, den 18. April 2010 um 10:24 Uhr

Nächste Montagsdemo am 19. Aril 17:15 Uhr

in der Fußgängerzone in Marl-Hüls


Wer ist schuld am Lehrstellen-Desaster?

Nur noch ein Viertel der Unternehmen bildet Jugendliche aus, jeder zweite bis dritte Lehrstellenbewerber ist nach dem Entwurf des "Berufsbildungsberichts 2010" der Bundesregierung länger als ein Jahr auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

Die Unternehmerseite hat jetzt offensichtlich die dafür Schuldigen gefunden: Es sind die Jugendlichen selbst, sie sind "unpünktlich, disziplinlos, dumm.“

Nach einem Ergebnis einer Umfrage unter Unternehmen haben 74 Prozent der Jugendlichen fehlende Kenntnisse, knapp der Hälfte fehlt es an Pünktlichkeit, Leistungsbereitschaft und Belastbarkeit. Die Unternehmen müssten zunehmend "ausbügeln, was Elternhaus und Schule versäumt hätten".

Dass zahlreiche Familien oft unter großen Einschränkungen sich intensiv um die Ausbildung ihrer Kinder bemühen und damit staatliche schulische Aufgaben schultern wird verschwiegen.

1,1 Millionen Schüler erhalten inzwischen Nachhilfe, die Eltern geben dafür bis zu 1,5 Milliarden Euro jährlich aus. Für die Masse der Eltern, für Hartz-IV-Betroffene usw. ist das aber überhaupt nicht mehr bezahlbar. 69 Prozent der Eltern schulpflichtiger Kinder sehen die Verkleinerung der Klassen als vordringliches Problem, 64 Prozent sehen im Unterrichtsausfall eine dringend zu lösende Aufgabe (Allensbach-Umfrage zur Schulpolitik, www.teachersnews.net, 31.3.10).

Die Umfrage lenkt gezielt ab von der Tatsache, dass in der Krise die Lehrstellen massiv abgebaut wurden. So kamen nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung auf knapp 870.000 Schulabgänger im Sommer 2009 nur 566.000 Ausbildungsplätze. 25 Prozent der Unternehmen wollen in diesem Jahr weniger Jugendliche ausbilden.


70 Prozent der Deutschen fordern Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan

Der erneute Angriff auf eine Bundeswehr-Patrouille in der Provinz Baghlan kostete vier deutschen Soldaten das Leben und fünf weitere wurden verletzt. Erst am Karfreitag waren drei Soldaten getötet und fünf weitere zum Teil schwer verletzt worden. Damit erhöht sich die Zahl getöteter Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan auf 43. Zusätzlich wurden drei Polizisten getötet und insgesamt 166 Soldaten und Polizisten verwundet.


Antifa-Demo für Albert Funk in Recklinghausen

gegennazisAus Anlass des 77. Todestages des Bergmanns und Reichstagsabgeordneten der KPD Albert Funk wollen das Bündnis gegen Rechts und die Stadtvereinigung der VVN-BdA sowie weitere linke Parteien und Organisationen am 24.04.2010 mit der alljährliche Albert-Funk-Demonstration an den Terror der Nazis gegen politische Gegner erinnern. Die Demo beginnt um 14 Uhr am Helene-Kuhlmann-Platz (Rathausplatz) in Recklinghausen.

Der Kampf gegen Faschisten ist nach wie vor aktuell, dies zeigen die jüngsten Ereignisse im Kreis Recklinghausen und anderswo. Zu nennen sind hier ständige Angriffe auf AntifaschistInnen und MigrantInnen oder auf das linke Büro in Recklinghausen.

Zu erwähnen ist hier auch der Vorfall. Der sich in der letzten Woche in Marl-Hüls ereignet hatte. Empörte Geschäftsleute haben auf der Montagsdemo berichtet, dass die ganze Fußgängerzone mit Naziaufklebern mit Parolen wie „Nazizone“ zugepflastert waren. Diese wurden aber umgehend von den Geschäftsleuten und Anwohnern wieder entfernt.

 

1. Mai

Die Montagsdemo-Marl beteiligt sich wieder an der 1. Mai Demonstration. Wir bereiten uns darauf vor.

Diese und weitere Themen besprechen wir
wie immer am offenen Mikrofon
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 18. April 2010 um 10:42 Uhr
 

MDM

Marler Aktionsbündnis gegen Hartz IV

Jeden Montag Demo gegen

Hartz IV und die ganze Agenda2010

um 17:15 Uhr in der Fußgängerzone

in Marl-Hüls

 

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Montag, 26. August 2013
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Stefan Müller (CSU): "Alle arbeitsfähigen Langzeitarbeitslosen müssen sich jeden Morgen bei einer Behörde zum Gemeinschaftsdienst melden."

 
Volker Kauder CDU/CSU-Fraktionschef: "Wer Hartz IV erhält, darf nicht nur herumgammeln, sondern muss dafür etwas als Gegenleistung erbringen. Und wenn er nur drei, vier Stunden etwas tut."

 
Heinz Buschkowsky (SPD), Bürgermeister von Berlin-Neukölln: "Die deutsche Unterschicht versäuft die Kohle ihrer Kinder."

 
Sarrazin:   „Wenn man sich das anschaut, ist das kleinste Problem von Hartz-IV-Empfängern das Untergewicht.“

 
Sarrazin:   „Wer als Hartz-IV-Empfänger genug Kraft für ein Ehrenamt findet, der sollte dann die Kraft darein legen, Arbeit zu finden.“

 
Sarrazin: Deswegen müsse das Sozialsystem so geändert werden, „dass man nicht durch Kinder seinen Lebensstandard verbessern kann, was heute der Fall ist“

 

Sarrazin: „Hartz-IV-Empfänger sind erstens mehr zu Hause; zweitens haben sie es gerne warm, und drittens regulieren viele die Temperatur mit dem Fenster"


 
Der ehemalige Bundestagsabgeordnete der Grünen, Oswald Metzger:  Menschen die von Sozialleistungen leben, hätten ihren "Lebenssinn darin, Kohlehydrate oder Alkohol in sich hineinzustopfen, vor dem Fernseher zu sitzen und das Gleiche den eigenen Kindern angedeihen zu lassen".

 
Diese Aussagen führender Politiker von SPD, CDU/CSU und FDP sind nichts anderes als eine Diskriminierung der Erwerbslosen, deren Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Offenbar kann man damit in Deutschland auch heute noch Wählerstimmen gewinnen.

 
Gesundheitsexperte, Peter Oberender meint: Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, so muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit haben, durch den Verkauf von Organen dies zu sichern.

 
Heinz Buschkowsky Bezirksbürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln und seit 1973 Mitglied der SPD meint: Elterngeld sei Fortpflanzungsprämie für Unterschicht.

 
Wolfgang Clement SPD vergleicht Hartz IV Empfänger mit Parasiten.

 
CDU-Vorsitzender Roland Koch meint: Hartz IV ist eine “angenehme Variante” des Lebens und fordert eine Arbeitspflicht für Arbeitslose, zur Not in Billig-Jobs.

 
FDP- Dr. Oliver Möllenstädt meint: Die Empfängerinnen würden das Geld eher in den nächsten Schnapsladen tragen, als es in Vorsorge und selbstbestimmte Familienplanung zu investieren.

 
CDU- Philipp Mißfelder meint: Für Kinder von ALG-II-BezieherInnen solle es keine Anhebung des Regelsatzes geben, denn diese Maßnahme würde ja nur zu einer Absatzsteigerung führen bei der Alkohol- und Tabakindustrie.

 
Ex-Vorstandsmitglied der Bundesbank, Thilo Sarrazin (SPD) meint: Finanznot wäre angeblich nicht das zentrale Problem bei Hartz IV-Beziehern, sondern ihr übermäßiger TV-Konsum, ihre Wortarmut und Fettleibigkeit.

 
Grünenpolitikerin Claudia Hämmerling meint: Hartz IV Empfänger könnten als Hundekotkontrolleure eingesetzt werden.

 
Genozidsforscher Professor Dr. Gunnar Heinsohn, meint: Man müsse der Unterschicht den Hahn zu drehen, denn nur ein ungeborenes Kind aus diesem Milieu, ist auch ein gutes Kind, denn es schlägt einem schon keinen Baseballschläger auf den Kopf.

 
Michael Glos, CDU Bundesminister für Wirtschaft und Technologie meint: Arbeitspflicht für alle Arbeitslosen muss eingeführt werden.

 
FDP-Chef Guido Westerwelle meint: Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit und Hartz IV -Empfänger sind eine Gruppe, die anstrengungslosen Wohlstand genießt und bezeichnete diesen Zustand als „spätrömische Dekadenz“

 
Altkanzler Gerhard Schröder meint: Es gibt kein Recht auf Faulheit

 
Ex-SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering meint: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. „Wer arbeitet, muss was zu essen haben, wer nicht arbeitet, braucht nichts essen.“

 
Henner Schmidt, FDP-Fraktionsvize meint: Hartz-IV-Empfänger sollen Ratten jagen.

 

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