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Home Montagsdemos Montagsdemo-Marl KW 04/10
Montagsdemo-Marl KW 04/10 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 23. Januar 2010 um 23:20 Uhr

Nächste Montagsdemo am 25. Januar ab 17:15 Uhr

in der Fußgängerzone in Marl-Hüls


Hartz I  bis Hartz IV – eine Chronik des Schreckens –
Als Begleitmusik kommen die neuesten Äußerungen des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch gerade recht. Alle Hartz-IV-Empfänger sollen gefälligst arbeiten, so fordert er in Stammtischmanier, damit sie sich nicht im Ruhekissen Hartz IV ausruhen können. Eine größere Menschenverachtung und Hetze gegen die Schwächsten der Gesellschaft hat es lange nicht mehr gegeben, aber sie passt in die augenblickliche Ratlosigkeit und Schwäche der herrschenden Politiker frei nach dem Motto: Wenn du kein Rezept gegen die Krise hast, dann drisch einfach auf die Schwächsten ein und alles wird gut.

Erdbeben auf Haiti
Eine Naturkatstrophe bringt Haiti in den Fokus der Weltöffentlichkeit. Das Elend dort steigert die Spendenbereitschaft nicht nur der deutschen Bevölkerung. Wir vergessen jedoch nicht, dass trotz dieser Naturkatastrophe das Elend in Haiti Ursachen hat, die das internationale Finanzkapital zu verantworten hat. Wenn ein Land so unterdrückt wird wie Haiti, verwundert es nicht, dass Millionen dort in Slums leben müssen und jetzt Opfer der Erdbebenkatastrophe geworden sind. Die USA haben nichts besseres zu tun, als Soldaten zu schicken und den Flughafen zu besetzen. Die Soldaten sollen Plünderungen verhindern – was soll eigentlich angesichts des Hungers von Millionen schlimm daran sein, wenn die Hungernden sich nehmen, was ihnen zusteht?


Opel will Werk in Antwerpen schließen
Am Donnerstag wurde der Opel-Belegschaft in Antwerpen auf einer außerordentlichen Betriebsversammlung mitgeteilt, dass das Werk bis Ende Juni 2010 geschlossen werden soll. Am Mittwochabend hatten die Opel-Arbeiter "vorbeugend" die Tore blockiert, nachdem am Dienstag bekannt wurde, dass Opel-Chef Nick Reilly gegenüber europäischen Betriebsräten die Schließung angekündigt hatte.

Diese und weitere Themen besprechen wir wie immer
am offenen Mikrofon
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 27. Januar 2010 um 23:34 Uhr
 

MDM

Marler Aktionsbündnis gegen Hartz IV

Jeden Montag Demo gegen

Hartz IV und die ganze Agenda2010

um 17:15 Uhr in der Fußgängerzone

in Marl-Hüls

 

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Henry
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Montag, 26. August 2013
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Stefan Müller (CSU): "Alle arbeitsfähigen Langzeitarbeitslosen müssen sich jeden Morgen bei einer Behörde zum Gemeinschaftsdienst melden."

 
Volker Kauder CDU/CSU-Fraktionschef: "Wer Hartz IV erhält, darf nicht nur herumgammeln, sondern muss dafür etwas als Gegenleistung erbringen. Und wenn er nur drei, vier Stunden etwas tut."

 
Heinz Buschkowsky (SPD), Bürgermeister von Berlin-Neukölln: "Die deutsche Unterschicht versäuft die Kohle ihrer Kinder."

 
Sarrazin:   „Wenn man sich das anschaut, ist das kleinste Problem von Hartz-IV-Empfängern das Untergewicht.“

 
Sarrazin:   „Wer als Hartz-IV-Empfänger genug Kraft für ein Ehrenamt findet, der sollte dann die Kraft darein legen, Arbeit zu finden.“

 
Sarrazin: Deswegen müsse das Sozialsystem so geändert werden, „dass man nicht durch Kinder seinen Lebensstandard verbessern kann, was heute der Fall ist“

 

Sarrazin: „Hartz-IV-Empfänger sind erstens mehr zu Hause; zweitens haben sie es gerne warm, und drittens regulieren viele die Temperatur mit dem Fenster"


 
Der ehemalige Bundestagsabgeordnete der Grünen, Oswald Metzger:  Menschen die von Sozialleistungen leben, hätten ihren "Lebenssinn darin, Kohlehydrate oder Alkohol in sich hineinzustopfen, vor dem Fernseher zu sitzen und das Gleiche den eigenen Kindern angedeihen zu lassen".

 
Diese Aussagen führender Politiker von SPD, CDU/CSU und FDP sind nichts anderes als eine Diskriminierung der Erwerbslosen, deren Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Offenbar kann man damit in Deutschland auch heute noch Wählerstimmen gewinnen.

 
Gesundheitsexperte, Peter Oberender meint: Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, so muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit haben, durch den Verkauf von Organen dies zu sichern.

 
Heinz Buschkowsky Bezirksbürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln und seit 1973 Mitglied der SPD meint: Elterngeld sei Fortpflanzungsprämie für Unterschicht.

 
Wolfgang Clement SPD vergleicht Hartz IV Empfänger mit Parasiten.

 
CDU-Vorsitzender Roland Koch meint: Hartz IV ist eine “angenehme Variante” des Lebens und fordert eine Arbeitspflicht für Arbeitslose, zur Not in Billig-Jobs.

 
FDP- Dr. Oliver Möllenstädt meint: Die Empfängerinnen würden das Geld eher in den nächsten Schnapsladen tragen, als es in Vorsorge und selbstbestimmte Familienplanung zu investieren.

 
CDU- Philipp Mißfelder meint: Für Kinder von ALG-II-BezieherInnen solle es keine Anhebung des Regelsatzes geben, denn diese Maßnahme würde ja nur zu einer Absatzsteigerung führen bei der Alkohol- und Tabakindustrie.

 
Ex-Vorstandsmitglied der Bundesbank, Thilo Sarrazin (SPD) meint: Finanznot wäre angeblich nicht das zentrale Problem bei Hartz IV-Beziehern, sondern ihr übermäßiger TV-Konsum, ihre Wortarmut und Fettleibigkeit.

 
Grünenpolitikerin Claudia Hämmerling meint: Hartz IV Empfänger könnten als Hundekotkontrolleure eingesetzt werden.

 
Genozidsforscher Professor Dr. Gunnar Heinsohn, meint: Man müsse der Unterschicht den Hahn zu drehen, denn nur ein ungeborenes Kind aus diesem Milieu, ist auch ein gutes Kind, denn es schlägt einem schon keinen Baseballschläger auf den Kopf.

 
Michael Glos, CDU Bundesminister für Wirtschaft und Technologie meint: Arbeitspflicht für alle Arbeitslosen muss eingeführt werden.

 
FDP-Chef Guido Westerwelle meint: Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit und Hartz IV -Empfänger sind eine Gruppe, die anstrengungslosen Wohlstand genießt und bezeichnete diesen Zustand als „spätrömische Dekadenz“

 
Altkanzler Gerhard Schröder meint: Es gibt kein Recht auf Faulheit

 
Ex-SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering meint: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. „Wer arbeitet, muss was zu essen haben, wer nicht arbeitet, braucht nichts essen.“

 
Henner Schmidt, FDP-Fraktionsvize meint: Hartz-IV-Empfänger sollen Ratten jagen.

 

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