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Home Montagsdemos Montagsdemo Marl KW 8/13
Montagsdemo Marl KW 8/13 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 16. Februar 2013 um 20:08 Uhr

Nächste Montagsdemo am 18. Februar um 17:15 Uhr

in der Fußgängerzone in Marl-Hüls


 

Stoppt Fracking!

In den USA kann man die Verwüstung ganzer Landstriche und die Vergiftung des Trinkwassers beobachten. Tiere und Pflanzen sterben. Farmen und Landwirtschaften mussten aufgegeben werden. Tausende Anwohner wurden zum Teil chronisch krank. Auch Todesfälle sind inzwischen bekannt.

Trotz eindeutiger Mehrheitsmeinung gegen Fracking in Deutschland fängt die Bundesregierung eine merkwürdige Diskussion zu diesem Thema an. Mit der scheinheiligen Behauptung, Fracking zu erschweren, werden tatsächlich Bedingungen geschaffen, diese umweltschädliche und giftige Methode weiter zu betreiben. Für die Umweltbewegung besteht aller Grund zur Wachsamkeit. Bundestagswahl hin oder her – der Druck auf die Berliner Parteien gegen jedes Zugeständnis in punkto Fracking muss erhöht werden.

 

Einladung zum Opel-Solidaritätsfest

Die IG Metall Bochum und viele andere wie der VFL Bochum, das Bochumer Schauspielhaus und natürlich die Opel-Belegschaft laden für den 3. März zum großen Solidaritätsfest nach Bochum. In der Einladung der IG Metall heißt es: "Die Schließung von Opel-Bochum droht! Über 4.000 Menschen arbeiten im Bochumer Opel-Werk. 45.000 Menschen in NRW sind von Opel-Bochum abhängig!"

Das Fest ist der Ersatz für die zweimal von der Geschäftsleitung abgesagte 50-Jahre-Feier von Opel Bochum. Doch die ängstliche Kleinlichkeit der Geschäftsleitung kennt keine Grenzen. Auch das jetzt anstehende Fest darf nicht auf dem Werksgelände steigen. Es wurde deshalb in die Bochumer Innenstadt verlegt (Rathausplatz). Es beginnt um 11.00 Uhr mit eine ökumenischen Gottesdienst. Anschließend folgt ein buntes Fest.

 

Arbeitsagentur vermittelt ins Bordell

19Jährige Erwerbslose sollte im stadtbekannten Bordell arbeiten

Dass Behörden in Billigjobs ala Zeitarbeit vermitteln und sich bei der individuellen Förderung des Einzeln kaum oder überhaupt nicht ins Zeug legen, kann mittlerweile als traurige Normalität angesehen werden. Doch was eine junge Frau aus Augsburg erlebte, entbehrt jeglichem Anstand. Die Arbeitsagentur bot der Arbeitssuchenden eine Stelle in einem Bordell an.
Weiterhin stand in dem Schreiben, dass ein "ansprechendes Auftreten" eine Grundvoraussetzung sei. Ferner solle sie 42 Stunden arbeiten. Die Kernzeiten waren in der Nacht und am Wochenende. In dem Bordell sollte die junge Frau die Freier an der Theke bedienen. Das bedeutet Nacht für Nacht sexistische Anmachen der untersten Schublade.

Der einzige Weg, um eine Sanktion zu vermeiden, war dann der Schritt an die Öffentlichkeit

Als dann die Presse anfragte, "bedauert" die Augsburger Agentur für Arbeit die Vermittlung in den Sexclub. Es sei ein Versehen, wie der Geschäftsführer Roland Fürst betonte.

Durch den Schritt an die Öffentlichkeit wird ihr nun ersteinmal eine Sanktion erspart bleiben. Betroffene sollten sich immer an die Öffentlichkeit wenden, wenn sie derart mies behandelt werden!

 

Diese und weitere Themen besprechen wir
wie immer am offenen Mikrofon
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 01. März 2013 um 17:04 Uhr
 

MDM

Marler Aktionsbündnis gegen Hartz IV

Jeden Montag Demo gegen

Hartz IV und die ganze Agenda2010

um 17:15 Uhr in der Fußgängerzone

in Marl-Hüls

 

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Gästebucheinträge

Henry
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Montag, 26. August 2013
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Stefan Müller (CSU): "Alle arbeitsfähigen Langzeitarbeitslosen müssen sich jeden Morgen bei einer Behörde zum Gemeinschaftsdienst melden."

 
Volker Kauder CDU/CSU-Fraktionschef: "Wer Hartz IV erhält, darf nicht nur herumgammeln, sondern muss dafür etwas als Gegenleistung erbringen. Und wenn er nur drei, vier Stunden etwas tut."

 
Heinz Buschkowsky (SPD), Bürgermeister von Berlin-Neukölln: "Die deutsche Unterschicht versäuft die Kohle ihrer Kinder."

 
Sarrazin:   „Wenn man sich das anschaut, ist das kleinste Problem von Hartz-IV-Empfängern das Untergewicht.“

 
Sarrazin:   „Wer als Hartz-IV-Empfänger genug Kraft für ein Ehrenamt findet, der sollte dann die Kraft darein legen, Arbeit zu finden.“

 
Sarrazin: Deswegen müsse das Sozialsystem so geändert werden, „dass man nicht durch Kinder seinen Lebensstandard verbessern kann, was heute der Fall ist“

 

Sarrazin: „Hartz-IV-Empfänger sind erstens mehr zu Hause; zweitens haben sie es gerne warm, und drittens regulieren viele die Temperatur mit dem Fenster"


 
Der ehemalige Bundestagsabgeordnete der Grünen, Oswald Metzger:  Menschen die von Sozialleistungen leben, hätten ihren "Lebenssinn darin, Kohlehydrate oder Alkohol in sich hineinzustopfen, vor dem Fernseher zu sitzen und das Gleiche den eigenen Kindern angedeihen zu lassen".

 
Diese Aussagen führender Politiker von SPD, CDU/CSU und FDP sind nichts anderes als eine Diskriminierung der Erwerbslosen, deren Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Offenbar kann man damit in Deutschland auch heute noch Wählerstimmen gewinnen.

 
Gesundheitsexperte, Peter Oberender meint: Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, so muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit haben, durch den Verkauf von Organen dies zu sichern.

 
Heinz Buschkowsky Bezirksbürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln und seit 1973 Mitglied der SPD meint: Elterngeld sei Fortpflanzungsprämie für Unterschicht.

 
Wolfgang Clement SPD vergleicht Hartz IV Empfänger mit Parasiten.

 
CDU-Vorsitzender Roland Koch meint: Hartz IV ist eine “angenehme Variante” des Lebens und fordert eine Arbeitspflicht für Arbeitslose, zur Not in Billig-Jobs.

 
FDP- Dr. Oliver Möllenstädt meint: Die Empfängerinnen würden das Geld eher in den nächsten Schnapsladen tragen, als es in Vorsorge und selbstbestimmte Familienplanung zu investieren.

 
CDU- Philipp Mißfelder meint: Für Kinder von ALG-II-BezieherInnen solle es keine Anhebung des Regelsatzes geben, denn diese Maßnahme würde ja nur zu einer Absatzsteigerung führen bei der Alkohol- und Tabakindustrie.

 
Ex-Vorstandsmitglied der Bundesbank, Thilo Sarrazin (SPD) meint: Finanznot wäre angeblich nicht das zentrale Problem bei Hartz IV-Beziehern, sondern ihr übermäßiger TV-Konsum, ihre Wortarmut und Fettleibigkeit.

 
Grünenpolitikerin Claudia Hämmerling meint: Hartz IV Empfänger könnten als Hundekotkontrolleure eingesetzt werden.

 
Genozidsforscher Professor Dr. Gunnar Heinsohn, meint: Man müsse der Unterschicht den Hahn zu drehen, denn nur ein ungeborenes Kind aus diesem Milieu, ist auch ein gutes Kind, denn es schlägt einem schon keinen Baseballschläger auf den Kopf.

 
Michael Glos, CDU Bundesminister für Wirtschaft und Technologie meint: Arbeitspflicht für alle Arbeitslosen muss eingeführt werden.

 
FDP-Chef Guido Westerwelle meint: Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit und Hartz IV -Empfänger sind eine Gruppe, die anstrengungslosen Wohlstand genießt und bezeichnete diesen Zustand als „spätrömische Dekadenz“

 
Altkanzler Gerhard Schröder meint: Es gibt kein Recht auf Faulheit

 
Ex-SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering meint: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. „Wer arbeitet, muss was zu essen haben, wer nicht arbeitet, braucht nichts essen.“

 
Henner Schmidt, FDP-Fraktionsvize meint: Hartz-IV-Empfänger sollen Ratten jagen.

 

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