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Home Montagsdemos Montagsdemo-Marl KW /14 2011
Montagsdemo-Marl KW /14 2011 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 31. März 2012 um 22:32 Uhr

Nächste Montagsdemo am 2. April 17:15 Uhr

in der Fußgängerzone in Marl-Hüls

 

Schlecker-Frauen - eiskalt abserviert und 11.000 Entlassungsbriefe

Bis zum 29. März bangten die verbliebenen rund 11.000 Beschäftigten von Schlecker, in der überwiegenden Mehrheit Frauen, um ihre Arbeitsplätze. Eine trügerische Hoffnung, zumal auch die "Hilfe" durch eine Bürgschaft der bayrischen Landesregierung für die Einrichtung von Transfergesellschaften keine wirkliche Lösung wäre.

Das Hoffen auf Staatshilfe ist kein Ausweg und die Beschäftigungsgesellschaften erweisen sich als Sackgasse. Die Erfahrung haben schon viele Belegschaften machen müssen, wie schon bei Holzmann, AEG, Nokia, Karstadt usw., denen vollmundige Versprechen auf "Beschäftigungsgesellschaften" und/oder die "Suche nach Investoren" gemacht wurden. In einer Beschäftigungsgesellschaft wird man nur zwischengeparkt.

 

Faschistische Organisationen verbieten – sofort!

Am Freitag den 23. März legte die Innenministerkonferenz fest, im Dezember erst zu prüfen, ob ein NPD-Verbotsverfahren überhaupt eingeleitet werden soll. Bundeskanzlerin Angela Merkel wie auch der neu gekürte Bundespräsident Joachim Gauck haben bereits zu einem Verbotsverfahren ihre Bedenken geäußert.

Die Montagsdemobewegung hat keine Bedenken und fordert den Verbot aller faschistischen Organisationen.

 

Explosion im Chemiepark Marl: Ein Toter und mehrere Schwerverletzte

Kurz vor 14 Uhr erschütterte eine 100 Meter hohe Stichflamme und eine gewaltige Explosion Marl. Danach stieg eine mehrere hundert Meter hohe schwarze Rauchwolke auf und breitete sich über die Wohngebiete aus.

Unter der Bevölkerung und den Beschäftigten entwickelte sich sofort eine Diskussion über die Ursache. Ein Chemiearbeiter sagte: "Es wundert mich, dass es nicht schon eher geknallt hat. Es wird gespart auf Teufel komm raus, was sich natürlich letztlich auch in der Sicherheit der Anlage niederschlagen muss."

 

Außerdem berichten wir über die 10. Bundesdelegiertenkonferenz der bundesweiten Montagsdemobewegung die am 31. März nach Kassel statt fand

 

Am nächsten Montag, Ostermontag den 9. April findet in Marl keine Montagsdemo statt.

 

Diese und weitere Themen besprechen wir, auf unserer 370. Montagsdemo
wie immer am offenen Mikrofon
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 02. April 2012 um 22:20 Uhr
 

MDM

Marler Aktionsbündnis gegen Hartz IV

Jeden Montag Demo gegen

Hartz IV und die ganze Agenda2010

um 17:15 Uhr in der Fußgängerzone

in Marl-Hüls

 

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Montag, 26. August 2013
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Stefan Müller (CSU): "Alle arbeitsfähigen Langzeitarbeitslosen müssen sich jeden Morgen bei einer Behörde zum Gemeinschaftsdienst melden."

 
Volker Kauder CDU/CSU-Fraktionschef: "Wer Hartz IV erhält, darf nicht nur herumgammeln, sondern muss dafür etwas als Gegenleistung erbringen. Und wenn er nur drei, vier Stunden etwas tut."

 
Heinz Buschkowsky (SPD), Bürgermeister von Berlin-Neukölln: "Die deutsche Unterschicht versäuft die Kohle ihrer Kinder."

 
Sarrazin:   „Wenn man sich das anschaut, ist das kleinste Problem von Hartz-IV-Empfängern das Untergewicht.“

 
Sarrazin:   „Wer als Hartz-IV-Empfänger genug Kraft für ein Ehrenamt findet, der sollte dann die Kraft darein legen, Arbeit zu finden.“

 
Sarrazin: Deswegen müsse das Sozialsystem so geändert werden, „dass man nicht durch Kinder seinen Lebensstandard verbessern kann, was heute der Fall ist“

 

Sarrazin: „Hartz-IV-Empfänger sind erstens mehr zu Hause; zweitens haben sie es gerne warm, und drittens regulieren viele die Temperatur mit dem Fenster"


 
Der ehemalige Bundestagsabgeordnete der Grünen, Oswald Metzger:  Menschen die von Sozialleistungen leben, hätten ihren "Lebenssinn darin, Kohlehydrate oder Alkohol in sich hineinzustopfen, vor dem Fernseher zu sitzen und das Gleiche den eigenen Kindern angedeihen zu lassen".

 
Diese Aussagen führender Politiker von SPD, CDU/CSU und FDP sind nichts anderes als eine Diskriminierung der Erwerbslosen, deren Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Offenbar kann man damit in Deutschland auch heute noch Wählerstimmen gewinnen.

 
Gesundheitsexperte, Peter Oberender meint: Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, so muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit haben, durch den Verkauf von Organen dies zu sichern.

 
Heinz Buschkowsky Bezirksbürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln und seit 1973 Mitglied der SPD meint: Elterngeld sei Fortpflanzungsprämie für Unterschicht.

 
Wolfgang Clement SPD vergleicht Hartz IV Empfänger mit Parasiten.

 
CDU-Vorsitzender Roland Koch meint: Hartz IV ist eine “angenehme Variante” des Lebens und fordert eine Arbeitspflicht für Arbeitslose, zur Not in Billig-Jobs.

 
FDP- Dr. Oliver Möllenstädt meint: Die Empfängerinnen würden das Geld eher in den nächsten Schnapsladen tragen, als es in Vorsorge und selbstbestimmte Familienplanung zu investieren.

 
CDU- Philipp Mißfelder meint: Für Kinder von ALG-II-BezieherInnen solle es keine Anhebung des Regelsatzes geben, denn diese Maßnahme würde ja nur zu einer Absatzsteigerung führen bei der Alkohol- und Tabakindustrie.

 
Ex-Vorstandsmitglied der Bundesbank, Thilo Sarrazin (SPD) meint: Finanznot wäre angeblich nicht das zentrale Problem bei Hartz IV-Beziehern, sondern ihr übermäßiger TV-Konsum, ihre Wortarmut und Fettleibigkeit.

 
Grünenpolitikerin Claudia Hämmerling meint: Hartz IV Empfänger könnten als Hundekotkontrolleure eingesetzt werden.

 
Genozidsforscher Professor Dr. Gunnar Heinsohn, meint: Man müsse der Unterschicht den Hahn zu drehen, denn nur ein ungeborenes Kind aus diesem Milieu, ist auch ein gutes Kind, denn es schlägt einem schon keinen Baseballschläger auf den Kopf.

 
Michael Glos, CDU Bundesminister für Wirtschaft und Technologie meint: Arbeitspflicht für alle Arbeitslosen muss eingeführt werden.

 
FDP-Chef Guido Westerwelle meint: Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit und Hartz IV -Empfänger sind eine Gruppe, die anstrengungslosen Wohlstand genießt und bezeichnete diesen Zustand als „spätrömische Dekadenz“

 
Altkanzler Gerhard Schröder meint: Es gibt kein Recht auf Faulheit

 
Ex-SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering meint: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. „Wer arbeitet, muss was zu essen haben, wer nicht arbeitet, braucht nichts essen.“

 
Henner Schmidt, FDP-Fraktionsvize meint: Hartz-IV-Empfänger sollen Ratten jagen.

 

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