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Home Montagsdemos Aktueller Newsletter der Montagsdemo Recklinghausen 11/12
Aktueller Newsletter der Montagsdemo Recklinghausen 11/12 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 17. März 2012 um 23:34 Uhr

Liebe Mitstreiter,

hier der aktuelle Newsletter der Montagsdemo Recklinghausen:

Die Teilnehmer diskutierten folgende Themen am offenen Mikrophon:

Am Jahrestag der Fukushima-Katastrophe war der Altstadtmarkt gut gefüllt – mehrere Parteien und Organisationen trafen sich zu einer Mahnwache. Die Montagsdemonstranten nutzten dies um mit den Teilnehmern zu diskutieren; es ging darum klarzumachen, dass es in der Energiefrage kein Zurück mehr zur Atomkraft geben kann. Wir Montagsdemonstranten sind darüber hinaus der Meinung, dass die bestehenden Atomkraftwerke sofort abgeschaltet und die Pläne für den Bau neuer Meiler unverzüglich ad acta gelegt werden müssen. Für die Kosten müssen die Betreiber selbst aufkommen, die jahrzehntelang mit dieser verheerenden Technik Milliardengewinne eingestrichen haben.

Darüber hinaus müssen sich die Betreiber gemäß dem Verursacherprinzip an den Kosten der Schäden nicht nur beteiligen, sondern den Hauptteil dieser Lasten tragen. Es kann nicht sein, dass Politiker allen Ernstes an diesen Selbstverständlichkeiten Hand anlegen. Was ist das eigentlich für ein System, wo man für den Profit buchstäblich über Leichen geht? Ein System, das dringend nicht nur überwunden, sondern beseitigt werden muss, wenn die Zeit reif ist. Ein weiterer Grund für diese These zeigt sich im Bergbau: Dort sollen mit Knebelverträgen die jüngere Kumpel zu Vagabunden degradiert werden und überall eingesetzt werden können bei sinkenden Löhnen. Wer diese Verträge nicht annimmt, der soll betriebsbedingt gekündigt werden. Einen solch massiven Angriff auf bestehende Tarifverträge hat es in dieser Form noch nicht gegeben – die Kumpel können sich bei ihrem Kampf um jeden Arbeitsplatz auf unsere Solidarität verlassen! Der Zweck dieses massiven Angriffs der Bergbauunternehmen ist offensichtlich: Sie wollen die Stilllegung der bestehenden Zechen beschleunigen und so dem Fracking, von dem sie sich Maximalprofite erhoffen, die Tür öffnen. Das Fracking ist eine Technik, dessen Folgen für die Umwelt nicht absehbar sind; diese Folgen werden natürlich – wie sollte es im Kapitalismus anders sein – auf die Bevölkerung abgewälzt. Wir lehnen deshalb das Fracking strikt ab!

 

Die nächste Montagsdemo findet am kommenden Montag, 19.03.2012 um 17:15 Uhr auf dem Altstadtmarkt in Recklinghausen statt. Unser Schwerpunktthema lautet dann: Kumpels um Kreis Recklinghausen kämpfen um ihre Arbeitsplätze – wir kämpfen mit!“

Gruß

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Rupert Seth

Sprecher der Montagsdemo Recklinghausen

Hochlarmarkstr. 20

45661 Recklinghausen

Tel. Festnetz 0 23 61 / 8 48 56 53

Tel mobil: 01 52 / 06 64 69 75

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 

In eigener Sache: Der Newsletter ist in letzter Zeit in unregelmäßigen Abständen erschienen, so dass ich schon angesprochen wurde, ob es überhaupt noch Berichte von unserer Montagsdemo gibt. In Zukunft werde ich wieder regelmäßig Berichte verfassen.

Rupert Seth, Sprecher der Montagsdemo Recklinghausen
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 16. Februar 2013 um 12:18 Uhr
 

MDM

Marler Aktionsbündnis gegen Hartz IV

Jeden Montag Demo gegen

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Montag, 26. August 2013
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Stefan Müller (CSU): "Alle arbeitsfähigen Langzeitarbeitslosen müssen sich jeden Morgen bei einer Behörde zum Gemeinschaftsdienst melden."

 
Volker Kauder CDU/CSU-Fraktionschef: "Wer Hartz IV erhält, darf nicht nur herumgammeln, sondern muss dafür etwas als Gegenleistung erbringen. Und wenn er nur drei, vier Stunden etwas tut."

 
Heinz Buschkowsky (SPD), Bürgermeister von Berlin-Neukölln: "Die deutsche Unterschicht versäuft die Kohle ihrer Kinder."

 
Sarrazin:   „Wenn man sich das anschaut, ist das kleinste Problem von Hartz-IV-Empfängern das Untergewicht.“

 
Sarrazin:   „Wer als Hartz-IV-Empfänger genug Kraft für ein Ehrenamt findet, der sollte dann die Kraft darein legen, Arbeit zu finden.“

 
Sarrazin: Deswegen müsse das Sozialsystem so geändert werden, „dass man nicht durch Kinder seinen Lebensstandard verbessern kann, was heute der Fall ist“

 

Sarrazin: „Hartz-IV-Empfänger sind erstens mehr zu Hause; zweitens haben sie es gerne warm, und drittens regulieren viele die Temperatur mit dem Fenster"


 
Der ehemalige Bundestagsabgeordnete der Grünen, Oswald Metzger:  Menschen die von Sozialleistungen leben, hätten ihren "Lebenssinn darin, Kohlehydrate oder Alkohol in sich hineinzustopfen, vor dem Fernseher zu sitzen und das Gleiche den eigenen Kindern angedeihen zu lassen".

 
Diese Aussagen führender Politiker von SPD, CDU/CSU und FDP sind nichts anderes als eine Diskriminierung der Erwerbslosen, deren Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Offenbar kann man damit in Deutschland auch heute noch Wählerstimmen gewinnen.

 
Gesundheitsexperte, Peter Oberender meint: Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, so muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit haben, durch den Verkauf von Organen dies zu sichern.

 
Heinz Buschkowsky Bezirksbürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln und seit 1973 Mitglied der SPD meint: Elterngeld sei Fortpflanzungsprämie für Unterschicht.

 
Wolfgang Clement SPD vergleicht Hartz IV Empfänger mit Parasiten.

 
CDU-Vorsitzender Roland Koch meint: Hartz IV ist eine “angenehme Variante” des Lebens und fordert eine Arbeitspflicht für Arbeitslose, zur Not in Billig-Jobs.

 
FDP- Dr. Oliver Möllenstädt meint: Die Empfängerinnen würden das Geld eher in den nächsten Schnapsladen tragen, als es in Vorsorge und selbstbestimmte Familienplanung zu investieren.

 
CDU- Philipp Mißfelder meint: Für Kinder von ALG-II-BezieherInnen solle es keine Anhebung des Regelsatzes geben, denn diese Maßnahme würde ja nur zu einer Absatzsteigerung führen bei der Alkohol- und Tabakindustrie.

 
Ex-Vorstandsmitglied der Bundesbank, Thilo Sarrazin (SPD) meint: Finanznot wäre angeblich nicht das zentrale Problem bei Hartz IV-Beziehern, sondern ihr übermäßiger TV-Konsum, ihre Wortarmut und Fettleibigkeit.

 
Grünenpolitikerin Claudia Hämmerling meint: Hartz IV Empfänger könnten als Hundekotkontrolleure eingesetzt werden.

 
Genozidsforscher Professor Dr. Gunnar Heinsohn, meint: Man müsse der Unterschicht den Hahn zu drehen, denn nur ein ungeborenes Kind aus diesem Milieu, ist auch ein gutes Kind, denn es schlägt einem schon keinen Baseballschläger auf den Kopf.

 
Michael Glos, CDU Bundesminister für Wirtschaft und Technologie meint: Arbeitspflicht für alle Arbeitslosen muss eingeführt werden.

 
FDP-Chef Guido Westerwelle meint: Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit und Hartz IV -Empfänger sind eine Gruppe, die anstrengungslosen Wohlstand genießt und bezeichnete diesen Zustand als „spätrömische Dekadenz“

 
Altkanzler Gerhard Schröder meint: Es gibt kein Recht auf Faulheit

 
Ex-SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering meint: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. „Wer arbeitet, muss was zu essen haben, wer nicht arbeitet, braucht nichts essen.“

 
Henner Schmidt, FDP-Fraktionsvize meint: Hartz-IV-Empfänger sollen Ratten jagen.

 

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