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Home Montagsdemos Aktueller Newsletter der Montagsdemo Recklinghausen 04/12
Aktueller Newsletter der Montagsdemo Recklinghausen 04/12 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 04. Februar 2012 um 19:18 Uhr

Liebe Mitstreiter,

hier der aktuelle Newsletter der Montagsdemo Recklinghausen:

Die Teilnehmer diskutierten folgende Themen am offenen Mikrophon:

Der 30. Januar wird in jedem Jahr als Tag der sogenannten „Machtergreifung“ Hitlers bezeichnet; dieser Bewertung können wir uns nicht unwidersprochen anschließen, lässt sie doch eine Verkürzung der Gesamtumstände für die Machtübernahme des Faschismus in Deutschland zu. In den Medien und der offiziellen Geschichtsschreibung wird z. B. nur selten darüber gesprochen, wer eigentlich die Helfer für den rasanten Aufstieg des Faschismus waren. Die Umstände – eine durch schwere Krisen gekennzeichnete Wirtschaft mit Massenelend und Massenarbeitslosigkeit, ein politisches System, das dieser Krise nicht Herr wurde, garniert mit der Furcht des Kapitals, es könne sich eine revolutionäre Entwicklung anbahnen, die ihre Herrschaft gefährden würde. Eine bis dahin beispiellose Unterstützung der damaligen Großindustrie half Hitler, alle diese Ängste zu kompensieren und sich selbst als der große Retter aufzuspielen.

Das Versprechen der Faschisten, die Arbeitslosigkeit zu beseitigen, wurde nicht gehalten, im Gegenteil: Durch die Einführung von Zwangsarbeit mit gleichzeitiger Zerschlagung der Gewerkschaften wurde den Unternehmen ermöglicht, auf Kosten der Arbeiter Riesengewinne anzuhäufen. Die Investitionen wurden mit einem gigantischen Schuldenberg finanziert und durch die Aufrüstung wurde der beabsichtigte Krieg gegen den eigentlichen Feind – die sozialistische Sowjetunion – vorbereitet und mit brutalsten Mitteln vorangetrieben. Das Ergebnis ist bekannt – und sei allen noch einmal ins Stammbuch geschrieben, die heute wieder nationalistische Töne aufleben lassen – 50 Millionen Tote durch den Krieg mit brutalsten Verbrechen gegen ganze Völker und Religionen hinterließen in Europa ein bisher nie dagewesenes Trümmerfeld. Tendenzen dieser Politik sind heute wieder zu beobachten: da werden Faschisten vom Verfassungsschutz gedeckt und unterstützt, sie können mehr als 10 Jahre unbehelligt mordend ihre Spuren hinterlassen. Da werden die Medien dazu missbraucht, um Hetze gegen linke Kräfte und die Arbeiterbewegung zu betreiben; es wird allen Ernstes darüber diskutiert, ob dieser von Faschisten durchsetzte Verfassungsschutz linke Bundestagsabgeordnete bespitzeln darf oder nicht. Weil sie eben mit Argumenten nicht gegen die Arbeiterbewegung ankommen, benutzen sie die Herrschaftsinstumente Betrug und immer häufiger Gewalt. Kostprobe gefällig? In der ARD-Sendung „Günter Jauch“ vom 29.01.2012 beklagte sich die  sogenannte Bürgerrechtlerin der ehemaligen DDR, Vera Lengsfeld, darüber, dass es in Deutschland möglich sei, Portraits des angeblichen „Massenmörders“ Stalin während einer Demonstration durch die Straßen zu tragen. Um der historischen Wahrheit die Ehre zu geben, es war Stalin und die sozialistische Sowjetunion, die uns unter größten Opfern vom Faschismus befreit hat. In der Sowjetunion wurde trotz größter Entbehrungen gerade während dieses Krieges der Sozialismus mit großem Erfolg aufgebaut und erstmals die Ausbeutung des Menschen beendet. Das nach Stalins Tod eben dieses System sich selbst zugrunde richtete, weil Bürokraten den Kapitalismus restauriert haben, ist kein Beweis dafür, dass dieses System des Sozialismus nicht funktioniert hat. Im Übrigen: es wundert uns in dieser Republik keineswegs mehr, dass pseudowissenschaftlich ohne irgendeinen faktischen Beleg behauptet werden darf, Stalin sei ein Massenmörder gewesen. Fakt ist: Der Faschismus unter Hitler war ein System des Massenmordes an Andersdenkenden, Juden, Kommunisten, Sozialdemokraten – und dies muss historisch nicht mehr belegt werden, weil es millionenfache Beweise dafür gibt – von den Mördern selber akribisch archiviert. Also wer ist hier Täter und wer das Opfer? Unsere Solidarität gilt weltweit allen, die sich für die Rechte der Arbeiterschaft einsetzen und dafür ihr Leben riskieren. Unseren Missmut und unseren Protest ernten jene, die Arbeiterbewegung diffamieren und sie in eine terroristische Ecke drängen wollen.

 

Die nächste Montagsdemo findet am kommenden Montag, 06.02.2012 und 17:15 Uhr auf dem Europaplatz in Recklinghausen statt. Unser Schwerpunktthema lautet dann: „Bildung in Deutschland – Pauken statt Lernen“.

Gruß

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Rupert Seth

Sprecher der ADFC-Ortsgruppe RE

Hochlarmarkstr. 20

45661 Recklinghausen

Tel. Festnetz 0 23 61 / 8 48 56 53

Tel. mobil: 01 52/ 06 64 69 75

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 16. Februar 2013 um 12:19 Uhr
 

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Stefan Müller (CSU): "Alle arbeitsfähigen Langzeitarbeitslosen müssen sich jeden Morgen bei einer Behörde zum Gemeinschaftsdienst melden."

 
Volker Kauder CDU/CSU-Fraktionschef: "Wer Hartz IV erhält, darf nicht nur herumgammeln, sondern muss dafür etwas als Gegenleistung erbringen. Und wenn er nur drei, vier Stunden etwas tut."

 
Heinz Buschkowsky (SPD), Bürgermeister von Berlin-Neukölln: "Die deutsche Unterschicht versäuft die Kohle ihrer Kinder."

 
Sarrazin:   „Wenn man sich das anschaut, ist das kleinste Problem von Hartz-IV-Empfängern das Untergewicht.“

 
Sarrazin:   „Wer als Hartz-IV-Empfänger genug Kraft für ein Ehrenamt findet, der sollte dann die Kraft darein legen, Arbeit zu finden.“

 
Sarrazin: Deswegen müsse das Sozialsystem so geändert werden, „dass man nicht durch Kinder seinen Lebensstandard verbessern kann, was heute der Fall ist“

 

Sarrazin: „Hartz-IV-Empfänger sind erstens mehr zu Hause; zweitens haben sie es gerne warm, und drittens regulieren viele die Temperatur mit dem Fenster"


 
Der ehemalige Bundestagsabgeordnete der Grünen, Oswald Metzger:  Menschen die von Sozialleistungen leben, hätten ihren "Lebenssinn darin, Kohlehydrate oder Alkohol in sich hineinzustopfen, vor dem Fernseher zu sitzen und das Gleiche den eigenen Kindern angedeihen zu lassen".

 
Diese Aussagen führender Politiker von SPD, CDU/CSU und FDP sind nichts anderes als eine Diskriminierung der Erwerbslosen, deren Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Offenbar kann man damit in Deutschland auch heute noch Wählerstimmen gewinnen.

 
Gesundheitsexperte, Peter Oberender meint: Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, so muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit haben, durch den Verkauf von Organen dies zu sichern.

 
Heinz Buschkowsky Bezirksbürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln und seit 1973 Mitglied der SPD meint: Elterngeld sei Fortpflanzungsprämie für Unterschicht.

 
Wolfgang Clement SPD vergleicht Hartz IV Empfänger mit Parasiten.

 
CDU-Vorsitzender Roland Koch meint: Hartz IV ist eine “angenehme Variante” des Lebens und fordert eine Arbeitspflicht für Arbeitslose, zur Not in Billig-Jobs.

 
FDP- Dr. Oliver Möllenstädt meint: Die Empfängerinnen würden das Geld eher in den nächsten Schnapsladen tragen, als es in Vorsorge und selbstbestimmte Familienplanung zu investieren.

 
CDU- Philipp Mißfelder meint: Für Kinder von ALG-II-BezieherInnen solle es keine Anhebung des Regelsatzes geben, denn diese Maßnahme würde ja nur zu einer Absatzsteigerung führen bei der Alkohol- und Tabakindustrie.

 
Ex-Vorstandsmitglied der Bundesbank, Thilo Sarrazin (SPD) meint: Finanznot wäre angeblich nicht das zentrale Problem bei Hartz IV-Beziehern, sondern ihr übermäßiger TV-Konsum, ihre Wortarmut und Fettleibigkeit.

 
Grünenpolitikerin Claudia Hämmerling meint: Hartz IV Empfänger könnten als Hundekotkontrolleure eingesetzt werden.

 
Genozidsforscher Professor Dr. Gunnar Heinsohn, meint: Man müsse der Unterschicht den Hahn zu drehen, denn nur ein ungeborenes Kind aus diesem Milieu, ist auch ein gutes Kind, denn es schlägt einem schon keinen Baseballschläger auf den Kopf.

 
Michael Glos, CDU Bundesminister für Wirtschaft und Technologie meint: Arbeitspflicht für alle Arbeitslosen muss eingeführt werden.

 
FDP-Chef Guido Westerwelle meint: Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit und Hartz IV -Empfänger sind eine Gruppe, die anstrengungslosen Wohlstand genießt und bezeichnete diesen Zustand als „spätrömische Dekadenz“

 
Altkanzler Gerhard Schröder meint: Es gibt kein Recht auf Faulheit

 
Ex-SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering meint: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. „Wer arbeitet, muss was zu essen haben, wer nicht arbeitet, braucht nichts essen.“

 
Henner Schmidt, FDP-Fraktionsvize meint: Hartz-IV-Empfänger sollen Ratten jagen.

 

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