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Home Montagsdemos 7 Jahre Montagsdemo Marl
7 Jahre Montagsdemo Marl PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 02. September 2011 um 21:59 Uhr
Seit 2004 gibt es die Marler Montagsdemonstration!

Weg mit Hartz IV, das Volk sind wir! So heißt es Montag für Montag in über 100 Städten Deutschlands. Das hat es nach dem Zweiten Weltkrieg wirklich noch nie gegeben, das gegen ein Gesetz so lange und ausdauernd demonstriert wird! Wir haben in den sieben Jahren immer wieder Ausdauer, Geduld, innere Kraft und Rückgrat gezeigt.


Wir feiern unser 7 jähriges Bestehen am Montag den 5. September
mit offenem Mikrofon, Musik und mit Essen und Trinken.
Um 17:15 Uhr in der Fußgängerzone Hüls.
Die bundesweite Montagsdemonstration ist so etwas wie das soziale Gewissen Deutschlands geworden. Egal welche Regierung an die Macht kommt – die Montagsdemo bleibt und aktiver  Widerstand nimmt sogar noch zu. Die steigende Arbeitslosigkeit und der steigende Billiglohnsektor nehmen wir nicht hin. Wir sind fest entschlossen solange zu demonstrieren bis wir unsere Ziele erreicht haben.

Arbeitslose und Arbeitende gemeinsam – wir lassen uns nicht spalten!

Das war von Beginn an unser Motto. Egal ob Arbeitslose, Arbeitende, Jung und Alt wir halten fest zusammen. Wir unterstützen die Bergleute und ihre Familien im Kampf gegen die Zechenstilllegungen. Das ist ein Verbrechen für die Zukunft und insbesondere für unsere Jugend. Wir erklären uns immer solidarisch mit den kämpfenden Arbeitern egal ob bei Opel oder anderswo und wenden uns gegen jede politische Diskriminierung und Unterdrückung. Hartz IV bedeutet nicht nur Existenzminimum, sondern Disziplinierung und Diskriminierung, so dass sich jeder Betroffene fühlen soll wie ein Mensch zweiter Klasse. Dagegen haben wir von Anfang an gekämpft und werden auch nicht locker lassen.
Deshalb ist gerade jetzt aktiver Widerstand wichtiger denn je!

BERLIN..BERLIN..BERLIN...wir kommen

Von Athen und Barcelona bis Berlin – gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf den Rücken der Bevölkerung! Für eine lebenswerte Zukunft!

Seit Beginn der Herbstdemonstrationen vor 7 Jahren gibt es jährlich mehr Gründe gegen eine Regierung auf die Straße zu gehen, die die Interessen „ihres“ Volkes mit Füßen tritt. Die Montagsdemobewegung strahlt mit ihrem ausdauernden Kampf aus und trägt zum Widerstand bei. In Verbindung mit den Anti-AKW-Protesten entwickelte sich der Montag mehr und mehr zu einem vielfältigen »Tag des Widerstands«. Nach dem gescheiterten Versuch des vorzeitigen Ausstiegs aus der Steinkohleförderung kassierte die Regierung mit den Anti-AKW-Protesten eine weitere herbe Niederlage. Die Merkel-Regierung ist in der Defensive. Und die Bevölkerung hat noch mehr Rechnungen mit ihr offen:
Zwei Drittel aller Menschen in unserem Land fordern seit 7 Jahren:
Weg mit den Hartz-Gesetzen! Weg mit Hartz IV!

Die Regierung aber geht mit immer neuen Zwängen und Sanktionen gegen die Betroffenen vor! Millionen reicht der Lohn nicht mehr zum Leben. Ihre Gesundheit wird unbezahlbar.

Bündeln wir deutschlandweit und über Ländergrenzen hinweg unseren Widerstand gegen die Krisenprogramme der Regierung(en)! Aktiver Widerstand gegen die Zerstörung der Lebensgrundlagen der Menschheit! Für mehr demokratische Rechte und Freiheiten! Weg mit der Rente mit 67! Kein Stuttgart 21! Für internationale Solidarität und Zusammenhalt!
Arbeiter und Erwerbslose, Atomkraftgegner, Umweltschützer, Frauen und Jugend -

Am 17. September: Auf nach Berlin!

Abfahrten nach Berlin:
Marl: Parkplatz am Jobcenter um 4:00 Uhr
Recklinghausen: Wittekindplatz (Hinterm Jobcenter) ca. 4:30 Uhr

Macht mit bei der Montagsdemo - reiht Euch ein!

Die Montagsdemo hat sich in ihren 7 Jahren auch nicht einschränken lassen auf irgendwelche Themen. Am offenen Mikrofon werden wöchentlich neue Sauereien der Regierung recherchiert und an die Öffentlichkeit gebracht. Es wird ein gemeinsamer Kampf gegen die menschenunwürdige Behandlung von Hartz IV-Betroffenen vor Ort organisiert. Jeder der uns unterstützt - bekommt auch Hilfe.
So wurde mit den Anti-AKW Protesten und der Forderung nach weltweiten Abstellung aller Atomkraftwerke die Montagsdemonstration zu einer wichtigen Plattform, wo wir auch am Ball bleiben werden.
Faschisten haben bei uns nichts zu suchen – wir unterstützen den antifaschistischen Kampf zu zahlreichen Aktionen.
Die Montagsdemonstration beschließt über alle Aktivitäten und nimmt gerne Vorschläge für die Arbeit auf, wir finanzieren uns selber durch Spendensammlung unter anderem durch Verkauf von Kaffee, Tee und Kuchen. Bundesweit treffen wir uns zweimal im Jahr durch gewählte Delegierte, die über gemeinsame Aktivitäten der bundesweiten Bewegung entscheiden. Die Zeiten werden stürmischer – und wir in unser Ziel klarer und entschlossener.

Dafür brauchen wir zahlreiche neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter!

Montagsdemo-Marl
immer Montags 17:15 Uhr, Fußgängerzone Marl-Hüls
 Download Flyer September 2011
Dateityp: pdf
Dateigröße: 3,151.67 Kb

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 02. September 2011 um 22:20 Uhr
 

MDM

Marler Aktionsbündnis gegen Hartz IV

Jeden Montag Demo gegen

Hartz IV und die ganze Agenda2010

um 17:15 Uhr in der Fußgängerzone

in Marl-Hüls

 

Bewertung Jobcenter Marl

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Montag, 26. August 2013
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Stefan Müller (CSU): "Alle arbeitsfähigen Langzeitarbeitslosen müssen sich jeden Morgen bei einer Behörde zum Gemeinschaftsdienst melden."

 
Volker Kauder CDU/CSU-Fraktionschef: "Wer Hartz IV erhält, darf nicht nur herumgammeln, sondern muss dafür etwas als Gegenleistung erbringen. Und wenn er nur drei, vier Stunden etwas tut."

 
Heinz Buschkowsky (SPD), Bürgermeister von Berlin-Neukölln: "Die deutsche Unterschicht versäuft die Kohle ihrer Kinder."

 
Sarrazin:   „Wenn man sich das anschaut, ist das kleinste Problem von Hartz-IV-Empfängern das Untergewicht.“

 
Sarrazin:   „Wer als Hartz-IV-Empfänger genug Kraft für ein Ehrenamt findet, der sollte dann die Kraft darein legen, Arbeit zu finden.“

 
Sarrazin: Deswegen müsse das Sozialsystem so geändert werden, „dass man nicht durch Kinder seinen Lebensstandard verbessern kann, was heute der Fall ist“

 

Sarrazin: „Hartz-IV-Empfänger sind erstens mehr zu Hause; zweitens haben sie es gerne warm, und drittens regulieren viele die Temperatur mit dem Fenster"


 
Der ehemalige Bundestagsabgeordnete der Grünen, Oswald Metzger:  Menschen die von Sozialleistungen leben, hätten ihren "Lebenssinn darin, Kohlehydrate oder Alkohol in sich hineinzustopfen, vor dem Fernseher zu sitzen und das Gleiche den eigenen Kindern angedeihen zu lassen".

 
Diese Aussagen führender Politiker von SPD, CDU/CSU und FDP sind nichts anderes als eine Diskriminierung der Erwerbslosen, deren Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Offenbar kann man damit in Deutschland auch heute noch Wählerstimmen gewinnen.

 
Gesundheitsexperte, Peter Oberender meint: Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, so muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit haben, durch den Verkauf von Organen dies zu sichern.

 
Heinz Buschkowsky Bezirksbürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln und seit 1973 Mitglied der SPD meint: Elterngeld sei Fortpflanzungsprämie für Unterschicht.

 
Wolfgang Clement SPD vergleicht Hartz IV Empfänger mit Parasiten.

 
CDU-Vorsitzender Roland Koch meint: Hartz IV ist eine “angenehme Variante” des Lebens und fordert eine Arbeitspflicht für Arbeitslose, zur Not in Billig-Jobs.

 
FDP- Dr. Oliver Möllenstädt meint: Die Empfängerinnen würden das Geld eher in den nächsten Schnapsladen tragen, als es in Vorsorge und selbstbestimmte Familienplanung zu investieren.

 
CDU- Philipp Mißfelder meint: Für Kinder von ALG-II-BezieherInnen solle es keine Anhebung des Regelsatzes geben, denn diese Maßnahme würde ja nur zu einer Absatzsteigerung führen bei der Alkohol- und Tabakindustrie.

 
Ex-Vorstandsmitglied der Bundesbank, Thilo Sarrazin (SPD) meint: Finanznot wäre angeblich nicht das zentrale Problem bei Hartz IV-Beziehern, sondern ihr übermäßiger TV-Konsum, ihre Wortarmut und Fettleibigkeit.

 
Grünenpolitikerin Claudia Hämmerling meint: Hartz IV Empfänger könnten als Hundekotkontrolleure eingesetzt werden.

 
Genozidsforscher Professor Dr. Gunnar Heinsohn, meint: Man müsse der Unterschicht den Hahn zu drehen, denn nur ein ungeborenes Kind aus diesem Milieu, ist auch ein gutes Kind, denn es schlägt einem schon keinen Baseballschläger auf den Kopf.

 
Michael Glos, CDU Bundesminister für Wirtschaft und Technologie meint: Arbeitspflicht für alle Arbeitslosen muss eingeführt werden.

 
FDP-Chef Guido Westerwelle meint: Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit und Hartz IV -Empfänger sind eine Gruppe, die anstrengungslosen Wohlstand genießt und bezeichnete diesen Zustand als „spätrömische Dekadenz“

 
Altkanzler Gerhard Schröder meint: Es gibt kein Recht auf Faulheit

 
Ex-SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering meint: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. „Wer arbeitet, muss was zu essen haben, wer nicht arbeitet, braucht nichts essen.“

 
Henner Schmidt, FDP-Fraktionsvize meint: Hartz-IV-Empfänger sollen Ratten jagen.

 

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