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Home Montagsdemos Montagsdemo-Marl KW /34 2011
Montagsdemo-Marl KW /34 2011 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 20. August 2011 um 16:11 Uhr

Nächste Montagsdemo am 22. August 17:15 Uhr

in der Fußgängerzone in Marl-Hüls

 

Jugendrebellion


Sechs Tage erschütterte die Jugendrevolte in den Vorstädten Großbritannien. Ausgelöst wurde sie durch den Tod von Mark Duggan. Der 29-jährige Vater von drei Kindern wurde am 4. August von einer Spezialeinheit der britischen Polizei in Tottenham erschossen. Schnell wurde die Lüge der Polizeiführung, der Erschossene habe zuerst eine Waffe genutzt, widerlegt. Tatsächlich gab es am Tatort nur von der Polizei abgeschossene Kugeln.

 

 

Sieben Jahre Montagsdemos


Ab Mitte August feiert die Montagsdemonstrations-Bewegung ihr siebenjähriges Jubiläum in zahlreichen Städten. Seit Beginn hat diese Bewegung unter der Losung "Hartz IV muss weg!" dafür gesorgt, dass die Hartz-IV-Gesetze zu den verhasstesten der BRD wurden und sich im ganzen Land ein regelmäßiger, organisierter Protest gegen die volksfeindliche Regierungspolitik entwickelte. Bewusst wird dabei von den Montagsdemonstranten die Einheit von Erwerbstätigen und Arbeitslosen im Kampf gegen die volksfeindliche Politik hergestellt, von Männern und Frauen, Jung und Alt und Ausländern und Deutschen. Nichts und niemand bekam seit sieben Jahren diesen Protest von der Straße.

 

Darauf die Montagsdemonstrationsbewegung stolz - und das hat ihr auch große Anerkennung unter der Bevölkerung eingebracht. Sie ist eine politisch selbständige Massenbewegung von Menschen ganz unterschiedlicher Überzeugungen. Die aktuellen Jubiläumsfeiern stehen in enger Verbindung mit der systematischen Mobilisierung zur bundesweiten Demonstration der Montagsdemobewegung am 17. September in Berlin.

Am nächsten Montag feiert die Montagsdemo Recklinghausen ihr 7 jähriges Jubiläum. Herzlichen Glückwunsch dazu von der Montagsdemo-Marl. Glückwünsche gehen natürlich auch an alle Montagsdemos die in diesen Wochen ihr 7 jähriges Jubiläum feiern.


Die Montagsdemo-Marl feiert ihr 7 Jähriges am Montag den 5. September.

 

Die neuesten Meldungen über Hartz IV

 

Diese und weitere Themen besprechen wir
wie immer am offenen Mikrofon
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 24. August 2011 um 21:00 Uhr
 

MDM

Marler Aktionsbündnis gegen Hartz IV

Jeden Montag Demo gegen

Hartz IV und die ganze Agenda2010

um 17:15 Uhr in der Fußgängerzone

in Marl-Hüls

 

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Montag, 26. August 2013
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Stefan Müller (CSU): "Alle arbeitsfähigen Langzeitarbeitslosen müssen sich jeden Morgen bei einer Behörde zum Gemeinschaftsdienst melden."

 
Volker Kauder CDU/CSU-Fraktionschef: "Wer Hartz IV erhält, darf nicht nur herumgammeln, sondern muss dafür etwas als Gegenleistung erbringen. Und wenn er nur drei, vier Stunden etwas tut."

 
Heinz Buschkowsky (SPD), Bürgermeister von Berlin-Neukölln: "Die deutsche Unterschicht versäuft die Kohle ihrer Kinder."

 
Sarrazin:   „Wenn man sich das anschaut, ist das kleinste Problem von Hartz-IV-Empfängern das Untergewicht.“

 
Sarrazin:   „Wer als Hartz-IV-Empfänger genug Kraft für ein Ehrenamt findet, der sollte dann die Kraft darein legen, Arbeit zu finden.“

 
Sarrazin: Deswegen müsse das Sozialsystem so geändert werden, „dass man nicht durch Kinder seinen Lebensstandard verbessern kann, was heute der Fall ist“

 

Sarrazin: „Hartz-IV-Empfänger sind erstens mehr zu Hause; zweitens haben sie es gerne warm, und drittens regulieren viele die Temperatur mit dem Fenster"


 
Der ehemalige Bundestagsabgeordnete der Grünen, Oswald Metzger:  Menschen die von Sozialleistungen leben, hätten ihren "Lebenssinn darin, Kohlehydrate oder Alkohol in sich hineinzustopfen, vor dem Fernseher zu sitzen und das Gleiche den eigenen Kindern angedeihen zu lassen".

 
Diese Aussagen führender Politiker von SPD, CDU/CSU und FDP sind nichts anderes als eine Diskriminierung der Erwerbslosen, deren Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Offenbar kann man damit in Deutschland auch heute noch Wählerstimmen gewinnen.

 
Gesundheitsexperte, Peter Oberender meint: Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, so muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit haben, durch den Verkauf von Organen dies zu sichern.

 
Heinz Buschkowsky Bezirksbürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln und seit 1973 Mitglied der SPD meint: Elterngeld sei Fortpflanzungsprämie für Unterschicht.

 
Wolfgang Clement SPD vergleicht Hartz IV Empfänger mit Parasiten.

 
CDU-Vorsitzender Roland Koch meint: Hartz IV ist eine “angenehme Variante” des Lebens und fordert eine Arbeitspflicht für Arbeitslose, zur Not in Billig-Jobs.

 
FDP- Dr. Oliver Möllenstädt meint: Die Empfängerinnen würden das Geld eher in den nächsten Schnapsladen tragen, als es in Vorsorge und selbstbestimmte Familienplanung zu investieren.

 
CDU- Philipp Mißfelder meint: Für Kinder von ALG-II-BezieherInnen solle es keine Anhebung des Regelsatzes geben, denn diese Maßnahme würde ja nur zu einer Absatzsteigerung führen bei der Alkohol- und Tabakindustrie.

 
Ex-Vorstandsmitglied der Bundesbank, Thilo Sarrazin (SPD) meint: Finanznot wäre angeblich nicht das zentrale Problem bei Hartz IV-Beziehern, sondern ihr übermäßiger TV-Konsum, ihre Wortarmut und Fettleibigkeit.

 
Grünenpolitikerin Claudia Hämmerling meint: Hartz IV Empfänger könnten als Hundekotkontrolleure eingesetzt werden.

 
Genozidsforscher Professor Dr. Gunnar Heinsohn, meint: Man müsse der Unterschicht den Hahn zu drehen, denn nur ein ungeborenes Kind aus diesem Milieu, ist auch ein gutes Kind, denn es schlägt einem schon keinen Baseballschläger auf den Kopf.

 
Michael Glos, CDU Bundesminister für Wirtschaft und Technologie meint: Arbeitspflicht für alle Arbeitslosen muss eingeführt werden.

 
FDP-Chef Guido Westerwelle meint: Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit und Hartz IV -Empfänger sind eine Gruppe, die anstrengungslosen Wohlstand genießt und bezeichnete diesen Zustand als „spätrömische Dekadenz“

 
Altkanzler Gerhard Schröder meint: Es gibt kein Recht auf Faulheit

 
Ex-SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering meint: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. „Wer arbeitet, muss was zu essen haben, wer nicht arbeitet, braucht nichts essen.“

 
Henner Schmidt, FDP-Fraktionsvize meint: Hartz-IV-Empfänger sollen Ratten jagen.

 

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