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Home Montagsdemos 300. Montagsdemo in Marl
300. Montagsdemo in Marl PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 06. November 2010 um 22:32 Uhr

Nächste Montagsdemo am 8. November 17:15 Uhr

in der Fußgängerzone in Marl-Hüls

 

Mit 2 Wochen Verspätung feiern wir am kommenden Montag auf unserer 301. Montagsdemo unsere 300. Montagsdemo in Marl

 

Wir sind stolz auf unser Durchhaltevermögen, dass wir schon über 300 mal bei Sonne und Schnee, bei Hitze und Kälte für die Interessen der normalen Leute auf die Straße gegangen sind um gegen soziale Kälte, Kinderarmut, Bildungskahlschlag, Privatisierungen, Schließung der Zechen, Umwelt, Hartz IV, usw. zu protestieren.

Wir bleiben dran!
Jeden Montag Demonstration gegen Hartz IV
..solange bis Hartz IV vom Tisch ist

Für viele Betroffene / Besorgte in Marl sind wir mittlerweile zu einem der wenigen Lichtblicke und zu einem Hoffnungsträger im Kampf gegen weitere soziale Kahlschlagsplanungen geworden.

"Wir bekommen immer wieder positive Rückmeldungen. Viele bewundern, dass wir das so konsequent durchhalten." Wir glauben, dass vor allem die Angst, als Hartz-IV-Betroffener erkannt oder für einen Arbeitslosen gehalten zu werden, der Grund dafür ist, dass manchmal nur sehr wenige bei der Demo sind. Die Hetze gegen Hartz IV-Betroffene hat sich noch weiter verschärft, s. u.a. Sarrazin und Westerwelle. Wir dürfen uns von solchen Stammtischparolen nicht einschüchtern lassen.
"Hartz IV kann jeden treffen"

Unsere 300. Montagsaktion wollen wir natürlich gebührend feiern.

Für Kaffee, Kuchen, und Musik ist gesorgt.

Wir würden uns freuen, (gelegentliche) Mitstreiter, Interessierte, Sympathisanten, Freunde, einfach alle (vielleicht auch nur zu einem kurzen Besuch?) begrüßen zu dürfen.

· Jeden Montag öffentlich neue Fakten über Hartz IV und die ganze Agenda 2010

· Wir bilden uns gemeinsam unser eigenes Urteil

· Vereinzelt ist jeder wehrlos - gemeinsam gilt unser Motto

Weg mit Hartz IV - das Volk sind wir!

 

Diese und weitere Themen besprechen wir
wie immer am offenen Mikrofon
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 08. November 2010 um 23:03 Uhr
 

MDM

Marler Aktionsbündnis gegen Hartz IV

Jeden Montag Demo gegen

Hartz IV und die ganze Agenda2010

um 17:15 Uhr in der Fußgängerzone

in Marl-Hüls

 

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Montag, 26. August 2013
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Stefan Müller (CSU): "Alle arbeitsfähigen Langzeitarbeitslosen müssen sich jeden Morgen bei einer Behörde zum Gemeinschaftsdienst melden."

 
Volker Kauder CDU/CSU-Fraktionschef: "Wer Hartz IV erhält, darf nicht nur herumgammeln, sondern muss dafür etwas als Gegenleistung erbringen. Und wenn er nur drei, vier Stunden etwas tut."

 
Heinz Buschkowsky (SPD), Bürgermeister von Berlin-Neukölln: "Die deutsche Unterschicht versäuft die Kohle ihrer Kinder."

 
Sarrazin:   „Wenn man sich das anschaut, ist das kleinste Problem von Hartz-IV-Empfängern das Untergewicht.“

 
Sarrazin:   „Wer als Hartz-IV-Empfänger genug Kraft für ein Ehrenamt findet, der sollte dann die Kraft darein legen, Arbeit zu finden.“

 
Sarrazin: Deswegen müsse das Sozialsystem so geändert werden, „dass man nicht durch Kinder seinen Lebensstandard verbessern kann, was heute der Fall ist“

 

Sarrazin: „Hartz-IV-Empfänger sind erstens mehr zu Hause; zweitens haben sie es gerne warm, und drittens regulieren viele die Temperatur mit dem Fenster"


 
Der ehemalige Bundestagsabgeordnete der Grünen, Oswald Metzger:  Menschen die von Sozialleistungen leben, hätten ihren "Lebenssinn darin, Kohlehydrate oder Alkohol in sich hineinzustopfen, vor dem Fernseher zu sitzen und das Gleiche den eigenen Kindern angedeihen zu lassen".

 
Diese Aussagen führender Politiker von SPD, CDU/CSU und FDP sind nichts anderes als eine Diskriminierung der Erwerbslosen, deren Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Offenbar kann man damit in Deutschland auch heute noch Wählerstimmen gewinnen.

 
Gesundheitsexperte, Peter Oberender meint: Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, so muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit haben, durch den Verkauf von Organen dies zu sichern.

 
Heinz Buschkowsky Bezirksbürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln und seit 1973 Mitglied der SPD meint: Elterngeld sei Fortpflanzungsprämie für Unterschicht.

 
Wolfgang Clement SPD vergleicht Hartz IV Empfänger mit Parasiten.

 
CDU-Vorsitzender Roland Koch meint: Hartz IV ist eine “angenehme Variante” des Lebens und fordert eine Arbeitspflicht für Arbeitslose, zur Not in Billig-Jobs.

 
FDP- Dr. Oliver Möllenstädt meint: Die Empfängerinnen würden das Geld eher in den nächsten Schnapsladen tragen, als es in Vorsorge und selbstbestimmte Familienplanung zu investieren.

 
CDU- Philipp Mißfelder meint: Für Kinder von ALG-II-BezieherInnen solle es keine Anhebung des Regelsatzes geben, denn diese Maßnahme würde ja nur zu einer Absatzsteigerung führen bei der Alkohol- und Tabakindustrie.

 
Ex-Vorstandsmitglied der Bundesbank, Thilo Sarrazin (SPD) meint: Finanznot wäre angeblich nicht das zentrale Problem bei Hartz IV-Beziehern, sondern ihr übermäßiger TV-Konsum, ihre Wortarmut und Fettleibigkeit.

 
Grünenpolitikerin Claudia Hämmerling meint: Hartz IV Empfänger könnten als Hundekotkontrolleure eingesetzt werden.

 
Genozidsforscher Professor Dr. Gunnar Heinsohn, meint: Man müsse der Unterschicht den Hahn zu drehen, denn nur ein ungeborenes Kind aus diesem Milieu, ist auch ein gutes Kind, denn es schlägt einem schon keinen Baseballschläger auf den Kopf.

 
Michael Glos, CDU Bundesminister für Wirtschaft und Technologie meint: Arbeitspflicht für alle Arbeitslosen muss eingeführt werden.

 
FDP-Chef Guido Westerwelle meint: Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit und Hartz IV -Empfänger sind eine Gruppe, die anstrengungslosen Wohlstand genießt und bezeichnete diesen Zustand als „spätrömische Dekadenz“

 
Altkanzler Gerhard Schröder meint: Es gibt kein Recht auf Faulheit

 
Ex-SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering meint: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. „Wer arbeitet, muss was zu essen haben, wer nicht arbeitet, braucht nichts essen.“

 
Henner Schmidt, FDP-Fraktionsvize meint: Hartz-IV-Empfänger sollen Ratten jagen.

 

WWC

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